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Die Kunstwerke von Maren Osterloh entziehen sich einer thematischen Einordnung. Sie interpretiert die Realität auf unterschiedliche Weise und möchte sich nicht auf nur eine Darstellungsweise und Technik beschränken. Aus ihrer Sicht bietet die Welt ein immenses Spektrum an Interpretationsmöglichkeiten:

Bei den Magischen Figuren geht es um die Auflösung der Grenze zwischen Gegenwart und Traum. Viele der magischen Figuren sind Grenzgänger zwischen Welten und Kulturen, zwischen Märchen und Realität.

Erodierte Technik ist eine nüchternere Auseinandersetzung mit der Realität und betrachtet das Wirken der Zeit und der Vergänglichkeit von menschlichem Schaffen. Es wirft zugleich einen kritischen Blick auf die Auswirkungen der Industrialisierung und die Zerstörung der Umwelt.

Peligramme sind ein humoristischer Ansatz, die Welt zu beschreiben. Es sind gemalte Wortspiele: Sie sind die bildliche Umsetzung einer Kombination aus dem Wort Pelikan (auch in anderen Sprachen) und zum Beispiel einer Berufsbezeichnung, einem Gegenstand oder einem Zustand.

Abstraktes ist die Auflösung der gegenständlichen Beschreibung und das Festhalten von Gefühl in Farbe auf der Leinwand. Bei diesen Bildern erfolgt der Schaffensprozess möglichst intuitiv. Das Konzeptionelle wird auf ein notwendiges Minimum reduziert. 

Einige dieser Bilder sind interaktiv im Künstlerduo im Rahmen des Projekts „Puravida Duo“ entstanden.

Die Spiegel sind die Fortsetzung der abstrakten Bilder. Die Motive werden als Rahmen der Spiegel verwendet: Der Betrachter kann sich selbst im Bild sehen. Sämtliche Spiegel sind vom Puravida Duo geschaffen worden.

Die Skulpturen sind die hapische Interpretation der Wahrnehmung im Sandgussverfahren.